Bogdan Bogdanovics welt

eine Reise durch das alte Jugoslawien zu den Denkmälern, Bauten  und dem Wirken des Architekten, Philosophen und Vordenkers

Das Revolutionsdenkmal in Leskovac bei Nis im Süden Serbiens
Das Revolutionsdenkmal in Leskovac bei Nis im Süden Serbiens

WEGEN REISEWARNUNG FÜR SERBIEN BIS AUF WEITERES AUSGESETZT!
18. bis 25./26. Oktober 2020

 "Die Gedenkstätten des Urbanisten, Architekten, Bildhauers und Schriftstellers Bogdan Bogdanovic sind mit dem Vokabular heutiger Architekturtheorie nicht oder kaum zu beschreiben",  schreibt Friedrich Achleitner im Vorwort des Buches "Den Toten eine Blume - die Denkmäler B. B.

"Dieser Europäer aus Serbien war nicht nur der Architekt von rund zwanzig Gedenkstätten, verteilt über das ganze Gebiet des ehemaligen Jugoslawien, sondern auch ein unorthodoxer Stadtforscher, ein 'getaufter' Surrealist und Querdenker, ein Schriftsteller von Graden und ein politisch deklarierter Antinationalist, der von Milosevic vertrieben wurde und der die letzten Jahre seines Lebens - von 1993 bis 2010 - im Wiener Exil verbrachte.

Seine übernationalen, multitethnischen und transreligiösen, dem Leben zugewandten Erinnerungsstätten gehören heute zu den eindrucksvollsten in die Landschaft eingeschriebenen künstlerischen Ort des Gedenkens der europäischen Kultur, auch sind sie Plätze der Ermutigung für neues Zusammenleben der Ethnien, Nationalitäten, Religionen und Regionen. Diese Denkmäler, Gedenkstätten, Mausoleen und Nekropolen sind, auch wenn sie oft von gebannten Monstern belagert werden, positive, der Zukunft und dem Leben zugewandte, aber auch aus der Zeit hinausweisende Orte..."

 

Wir reisen gemütlich durch das ehemalige Jugoslawien mit Bus und Bahn beginnend an der Grenze Kroatien und Serbiens bei Vukovar, über Belgrad ins Landesinnere nach Krusevac. Wir beenden unsere Reise im serbischen Süden und kehren am letzten Tag wieder nach Belgrad zurück. 

Wir haben genug Zeit und Freiräume um uns eingehend mit dem Werk Bogdanovics zu beschäftigen, aber auch um Land & Leute und die vielfältige Küche kennenzulernen.

 

Die geplanten Programmpunkte:

Tag 1: Anreise mit dem Flixbus von Wien nach Vukovar - Abfahrt von Graz Hauptbahnhof nach Vukovar (ab 16.00 Uhr, Ankunft 23.30 Uhr)

Tag 2: Stopp in Vukovar: Gedenkpark Dudik für die Opfer des Faschismus, Sremska Mitrovice: Gedenkfriedhof für die Opfer des Faschismus

Tag 3: Stopp in Belgrad: Denkmal für die jüdischen Opfer des Faschismus, Bogdanovics Leben und Wirken in Belgrad - Führung durch Belgrad

Tag 4 und 5: Stopp in  Krusevac: Slobodiste - symbolische Nekropole mit Freilichtbühne,  Popina bei Trestnik: Kriegermausoleum

Tag 6 und 7: Stopp in Nis: Revolutionsdenkmal, Vlasotince: Kulturdenkstätte für die gefallenen Freiheitskämpfer, Knjazevac: Denkmal für die Gefallenen der Befreiungskriege

Tag 8: Rückreise nach Belgrad (mit dem Bus ab ca. 9.00 Uhr, Ankunft in Belgrad ca. 12.30 Uhr)

Wer möchte kann den Abendflug nach Wien nehmen (Ankunft ca. 19.50 Uhr) oder mit Zwischenstopp in Novi Sad mit dem Zug/Bus nach Österreich zurückfahren. 

 

Reisepreis (ohne An- und Abreise): 550 EUR, EZ-Zuschlag: ca. 155 EUR
inkl. 7 Übernachtungen mit Frühstück in *** oder **** Hotels
Begleitung und Organisation durch Marco Vanek

themenspezifische Stadtführung in Belgrad
Unterlagen

 

Nicht inkludiert sind:
die Anreise mit dem Linienbus (Flixbus) direkt von Wien nach Vukovar (ca. 25 EUR), 

Tickets für den Öffentlichen Verkehr, Taxifahrten, Transferfahrten (ca. 100 EUR abhängig von der Gruppengröße), die vor Ort bezahlt werden;

Rückflug von Belgrad nach Wien (18.30 bis 19.45 Uhr - einfach ca. 125 EUR, auf Preisbasis Jänner 2020);  

Essen, Getränke...


Wer möchte kann statt mit dem Flugzeug von Belgrad über Novi Sad (Übernachtung) mit Bus oder Zug nach Österreich zurückreisen. (Kosten auf Basis DZ in Novi Sad und Ticket nach Österreich ca. 120 EUR).

 

Veranstalter: Mihail Bobocel, Linz im Auftrag von planetREISEN, Konzept: Marco Vanek, u.a.

 

Bogdanovics Denkmäler und Gedenkstätten:

Eine Auswahl an Denkmäler von Bogdan Bogdanovic, die über das ganze ehemalige Jugoslawien verteilt sind.  Wir planen in den nächsten Jahren einen zweiten Teil der Reise zu seinen Denkmälern in anderen Teilen des ehemaligen Jugoslawiens. Foto: Wikipedia