Eisenerz: vom bergbau zur Naturidylle

Freitag, 16. bis Samstag, 17. Oktober 2020
Wir besuchen Eisenerz, wo sich seit einigen Jahrzehnten  ein massiver struktureller Wandel vollzieht. Einst eine blühende Stadt am Erzberg ist sie heute der Inbegriff von Schrumpfung und Rückbau. Wir nehmen uns Zeit, um uns einzulassen auf die Vorgänge, die sich in dieser Gemeinde abspielen und genießen aber auch die herrliche Naturkulisse.


Auf einem geführten Rundgang hören wir mehr über die Zeit der Hochblüte, als die Stadt vom Erzabbau profitierte. 1959 lebten hier noch an die 13.000 EinwohnerInnen, heute sind es nach letzten Stand gerade einmal 3.800 EinwohnerInnen.  Eisenerz zählt zu jenen Gemeinden mit dem höchsten Altersschnitt.


Die Stadt liegt aber auch inmitten einer herrlichen Bergkulisse, mit einigen über 2000 m hohen Gipfeln. Darüber hinaus ist der Leopoldsteiner See im Herbst ein besonders Naturidyll, wenn sich auf den Berghängen, die zum See herunter reichen, die Blätter verfärben...

 

Reiseablauf:

Freitag, 16. Oktober:
Treffpunkt: 16.30 Uhr in unserem Hotel Eisenerzer Hof 
Mit öffentlichen Verkehrsmittel zu erreichen: aus Richtung Wien & Linz: mit dem Zug nach Kleinreifling; dann weiter  um 14.59 Uhr mit dem Postbus von Kleinreifling nach Eisenerz, Busterminal Bergmannplatz; von Graz mit dem IC oder RJ nach Leoben und dann mit dem Bus nach Eisenerz


16.30 Uhr: Geführter Rundgang durch das Stadtzentrum zu den historischen Plätzen der Stadt
anschließend Abendessen

 

Samstag, 17. Oktober:
Frühstück
GEHnuss rund um Eisenerz
Wir gehen zunächst durch das ausgedehnte Stadtgebiet, das aber bald in die Naturlandschaft übergeht. Wir wandern etwa 200 m hinauf auf den Seeriedel zum Blauen Herrgott und kommen dann in das Seitental, wo der Leopoldsteiner See liegt. Wir umrunden den See und gehen vorbei beim Schloss Leopoldstein, das bis vor Kurzem ein Internat für SchülerInnen und Lehrlinge, sowie ein nordisches Trainingszentrum war. Anschließend wandern wir durch den Stadtteil Münichthal, wo früher tausende Menschen wohnten und heute die leerstehenden Wohnhäuser zu einer Ferienhaussiedlung zurückgebaut wurden. Ehe wir wieder ins Stadtzentrum zurückkehren, kommen wir vorbei bei den alten Industrieanlagen.
Gemütlich lassen wir den Tag in einem Kaffeehaus ausklingen.
Gehzeit: ca. 4 Stunden, 13 km, 200 hm


Rückfahrt um 17.05 Uhr mit dem Rufbus nach Hieflau und dann weiter mit dem Zug Richtung Linz und Wien; Richtung Graz mit dem Bus nach Leoben um 17.26 Uhr

Teilnahmebeitrag: 95 EUR, Einzelzimmerzuschlag: 10 EUR
inkludiert sind:
Übernachtung und Frühstück im Eisenerzer Hof
Ein-Nachtzuschlag und Ortstaxe
Stadtführung
Organisation und Wanderbegleitung durch Marco Vanek

 

Gruppengröße: mindestens 6, höchstens 12 TeilnehmerInnen