Blicke hinter die naturkulissen

GEHspräche im Almtal am Rande des Toten Gebirges über die Wunderwelt der Natur mit Renate Leitinger

Der Almsee am Rande des Toten Gebirges sind einer der Naturschätze Oberösterreichs
Der Almsee am Rande des Toten Gebirges sind einer der Naturschätze Oberösterreichs

 

Freitag, 9. bis Sonntag, 11. Juli 2021

Die Landschaft im Almtal bietet allerhand Naturschätze, die wir uns an diesen Tagen näher unter die Lupe nehmen. Wir streifen entlang der Ödseen am Fuße des Toten Gebirges, begeben uns auf Spurensuche in den Schutzwald und wandeln über Wiesen am Fuße des Kasberges. An diesen Tagen hören wir viel darüber, wieso es so wichtig ist die Artenvielfalt unserer Natur- und Kulturlandschaften zu erhalten. Begleiten wird uns die Natur- und Landschaftsführerin Renate Leitinger, Expertin für Bodenschutz.

 

Der geplante Ablauf:

 

Freitag, 9. Juli: Ankommen und Einblicke in die Lebenswelt der Pflanzen

15.20 Uhr: Treffpunkt am Bahnhof in Grünau im Almtal

erreichbar mit Öffis (im Juli ist die Almtalbahn wegen Bauarbeiten gesperrt, ein Schienenersatzverkehr ab Wels wurde eingerichtet).

 

Wir lassen das Gepäck in unser Quartier in die Wimmergreuth bringen und wandern großteils auf einem Wanderweg in die Lahn zu unserem Quartier (ca. 4,5 km, Gehzeit ca. 1 Std. 15min).

Kennenlernen, Impulsvortrag von Renate Leitinger: „Pflanzen leben! Wie Pflanzen sehen, riechen, kommunizieren und sich verteidigen“. Diskussion und anschließend Abendessen

Gemütlicher Ausklang eventuell auf der Terrasse.

 

Samstag: Die Natur spüren, hören und riechen

Frühstück

Mit dem Wandertaxi fahren wir bis in die Nähe des Almsees. Wir wandern zunächst entlang des Almsees und dann weiter hinein in die Röll, einem Talschluss am Fuße des Toten Gebirges.  Die Röll ist umgeben von steilen Wandfluchten, die über 1000m hinauf ragen. Landschaftsprägend sind die teilweise ausgetrockneten Bäche, sowie die möchtigen unbeeinflussten Schuttkegel und Schuttströme aus dem Toten Gebirge. Da dort kaum forstliche Nutzung stattfinden kann, hat sich eine ganz besondere Vegetation entwickelt von artenreichen Rasen, Schneeheide-Alpenrosen-Latschengebüschen und subalpinen Waldtypen. Dort werden wir auch die ganz besonder Atmosphäre spüren, aber auch die Stille genießen können. 

Unsere Begleiterin gibt uns während des Tages immer wieder botanische Inputs.

Mittagsrast in der freien Natur am Fuße des Toten Gebirges

 

Gehzeiten über den ganzen Tag verteilt betragen: ca. 4,5 bis 5 Stunden, Länge ca. 15 km, max. 350 Höhenmeter

Abendessen im Sporthotel

Gemütlicher Ausklang, eventuell am Lagerfeuer

 

Sonntag: Unterschied Natur- und Freizeitlandschaften

Nach dem Frühstück starten wir direkt von unserem Quartier über Almen, durch Wälder und gehen ein Stück entlang der Schipisten am Kasberg. Dort werden wir auch darüber reden, was den Unterschied zwischen Natur- und Freizeitlandschaft ausmacht. (Gehzeit: ca. 3 Stunden, ca. 350 Höhenmeter, ca. 9 km)

Ende ca. 12.00 Uhr

Rückfahrt zum Bahnhof in Fahrgemeinschaften / Taxi

Abfahrt des Schienenersatzbusses Richtung Wels: 13.41, 15.41 Uhr

 

Reisepreis: 230 EUR, Einzelzimmerzuschlag: 30 EUR

inkludiert sind:

* 2 Übernachtungen auf Doppelzimmerbasis mit Frühstück und Abendessen im Sporthotel Wimmergreuth der Naturfreunde

* fachkundliche Begleitung durch DI Renate Leitinger

* Organisation und Wanderbegleitung durch Mag. Marco Vanek

* Programmpunkte wie ausgeschrieben, Unterlagen

 

Nicht inkludiert:

Getränke, Gepäcktransport, Wandertaxi zum und vom Almtalerhaus, Transfer zum Bahnhof

 

Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Grünen Bildungswerkstatt Oberösterreich


Bild rechts: Foto Isiwal: Typischer Schuttstrom in der Röll. Der Felskessel "In der Röll" ist ein Talschluß im Toten Gebirge in Oberösterreich. Seit 2020 ist ein 327 ha großer Teil des Gebietes gemäß den FFH-Richtlinien als Europaschutzgebiet 31 in Oberösterreich gelistet.