Durch das Tote Gebirge auf dem Großen Welt-Raum-Weg

Fünftägige hochalpine Überschreitung durch einsame Karsthochflächen zum Großteil fernab jeder Zivilisation.

Der Weg führt durch eine der wildesten Landschaften der Ostalpen, garniert mit 14 Hörstationen, die zum Vor- und Nachdenken anregen. / Foto: Sebastian Howorka
Der Weg führt durch eine der wildesten Landschaften der Ostalpen, garniert mit 14 Hörstationen, die zum Vor- und Nachdenken anregen. / Foto: Sebastian Howorka

 

Sonntag, 9. bis Donnerstag, 13. August 2026

 Auf dem Welt-Raum-Wanderweg quer durchs Tote Gebirge erwarten uns verschiedene Landschaften: ein weites, hochalpines Karstplateau mit kargen, verkarsteten Flächen, bizarren Felsformationen und nur spärlicher Vegetation, aber auch einsame Strecken durch Bergwald, Latschen und Bergwiesen. In diesen fünf Tagen bewegen wir uns weitab jeder Zivilisation – ohne Blick auf Straßen, Dörfer oder technische Infrastruktur, stattdessen umgeben von Stille, Fels und Himmel. Wir wandern stundenlang über von Wasser geformte Kalksteinflächen, vorbei an Dolinen, Felsblöcken und gelegentlichen Karstquellen und erleben dabei, wie viel Leben im vermeintlich „Toten Gebirge“ steckt. Der Weg ist sehr gut markiert, auch wenn es streckenweise keinen offensichtlichen „Pfad“ gibt, was das Gefühl von Weite und Alleinsein in dieser Steinwüste noch verstärkt.

 

Entlang des Weges wird die Landschaft zudem zu einem künstlerischen Erfahrungsraum: An bestimmten Punkten hören wir über Kopfhörer Audiotracks mit Stimmen von Alpinist:innen, Wissenschafter:innen, Künstler:innen… Diese Audioimpulse regen zur Reflexion über die Verbundenheit von Mensch, Natur und Kosmos an und machen die Durchquerung der Steinwüste zu einem besonderen Erlebnis in einer der einsamsten Regionen der Ostalpen.

 

An diesen fünf Tagen bleibt auch genug Zeit, Eindrücke auszutauschen oder einfach nur gemeinsam die Ruhe und die wilde Bergnatur zu genießen.

 

Die Etappen:

Sonntag, 9. August 2026: 1. Etappe:

Bad Ischl - Rettenbacher Alm - Ischler Hütte

Start: 10. August, zu Mittag in Bad Ischl, Pfarrkirche

erster Audioimpulse, Transfer mit Taxi zur Rettenbach Alm und Beginn der Wanderung

Gehzeit: ca. 3 Std., 6km, 800 hm, Anforderung: T2

Übernachtung auf der Ischler Hütte in Mehrbettzimmern

 

2. Etappe:

Ischler Hütte - Wildensee - Appel Haus

Die längste und wohl anstrengste Etappe der gesamten Tour, aber auch der einsamste Abschnitt

Gehzeit: zwischen 7:30 und 8:00 Std., ca. 15km,  ca. 1.000 hm bergauf, 780 hm bergab, Anforderung T3

Übernachtung im Appel-Haus auf einem Schlaflager

 

3. Etappe:

Appelhaus - Pühringerhütte:

Gehzeit: ca. 4:30 Std., 11 km, ca. 480 hm bergauf und bergab, Anforderung: T2

Übernachtung auf der Pühringerhütte auf einem Lager

 

4. Etappe:

Pühringerhütte - Prielschutzhaus

Gehzeit: ca. 5:00 Std., 11 km, 600hm bergauf, ca. 800 bergab

Übernachtung am Prielschutz-Haus in Mehrbettzimmer

 

Donnerstag, 13. August: 5. Etappe:

Prielschutzhaus - Hinterstoder, Bushaltestelle Polsterlucke

Gehzeit: 2:30 Std., ca. 7km, 836hm bergab

alle zwei Stunden geht ein Bus zum Bahnhof Hinterstoder

 

Anforderungen:

Anforderungen zwischen T2 und T3 gemäß der Klassifizierung laut alpenvereinaktiv: https://www.alpenvereinaktiv.com/de/knowledgepage/schwierigkeit-von-wanderwegen/39164854/

 

Nur erfahrene, konditionsstarke und gut ausgerüstete Bergwanderer :innen sollten den Welt-Raum-Wanderweg begehen. Die Tour ist anspruchsvoll, bietet aber ein einzigartiges Natur- und Kulturerlebnis in einer der wildesten Regionen der Ostalpen.

 

Sehr gute Kondition: Die Gesamtstrecke beträgt rund 55 km mit etwa 3.000 Höhenmetern im Auf- und Abstieg. Einige Tagesetappen sind lang und erfordern Ausdauer.

 

Selbstständiges Tragen des Gepäcks: Es gibt keinen Gepäcktransport. Alles Notwendige (Kleidung, Schlafsack, Verpflegung, Wasser) muss selbst getragen werden.

 

Ausrüstung: Alpintaugliches Schuhwerk, wetterfeste Kleidung, ausreichend Wasservorrat und Notfallausrüstung (Biwaksack) sind Pflicht; ein Vorschlag für eine Packliste wird von uns rechtzeitig verschickt.

 

Wetterfestigkeit: Auch im Sommer sind Kaltlufteinbrüche und Schneefall möglich. Flexibilität und Vorbereitung auf rasche Wetterumschwünge sind notwendig

Hüttenübernachtungen: Übernachtungen erfolgen in Berghütten, die vorab reserviert werden müssen. Ein Hüttenschlafsack ist erforderlich.

 

Nicht für Anfänger: Menschen ohne alpine Erfahrung oder mit eingeschränkter Mobilität wird von der Teilnahme abgeraten

Versicherung: Eine Bergekostenversicherung (z.B. über den Alpenverein oder ÖAMTC-Schutzbrief...) wird dringend empfohlen.

 

Kostenbeitrag:

für Wanderbegleitung und Organisation: 400 EUR

nicht inkludiert:

die Übernachtungsbeiträge, die individuell vor Ort bezahlt werden (4 Übernachtungen im Lager oder Mehrbettzimmer) je nach Ermäßigung insgesamt zwischen 70 und 115 EUR

Taxitransfer zur Rettenbachalm (abhängig von der Anzahl der Mitreisenden)

Verpflegung auf den Hütten Halbpension (Abendessen und Frühstück) je Tag ca. 50 EUR (ohne Getränke)

 

Wanderbegleitung: Sebastian Howorka, Bergwanderführer, Coach und Berater...

Organisation: Verein planetREISEN, Marco Vanek

Gruppengröße: mind. 5, max. 9 Teilnehmer:innen

 


alle Fotos von einer der Erkundungswanderungen unseres Tourguides Sebastian Howorka.



Anfrage-Hotline


+43 (0) 664 5401722 (Marco Vanek)

planetREISEN
Verein zur Förderung der Natur-, Kultur- und Erlebnisvermittlung und Erwachsenenbildung
Obmann: Mag. Marco Vanek
Ing.-Ferdinand-Porsche-Straße 7/31, 4400 Steyr
Tel.: +43 664 5401722
ZVR-Nr.: 987759430